Basisklassifikation

Über die Basisklassifikation


Prinzipien der Basisklassifikation

Die Basisklassifikation ist in fünf Bereiche mit insgesamt 48 Hauptklassen und 2.086 Klassen gegliedert. Die Notationen folgen dem Format NN.NN: Die erste Zifferngruppe kennzeichnet die Hauptklasse als übergeordnetes Sachgebiet, die zweite spezifiziert das Thema innerhalb dieses Gebiets.

Beispiel: Bei einer Publikation über Umweltbelastung durch Industrie, Verkehr und private Haushalte wird 43.50 Umweltbelastungen vergeben. Eine gleichzeitige Vergabe der spezifischeren Klassen 43.62, 43.63 und 43.66 erfolgt nicht.

Diese Prinzipien ermöglichen eine konsistente, systematische und nachvollziehbare Erschließung von Publikationen nach ihren wesentlichen Sachaspekten.


Vorteile der BK


Vergleich zu anderen Klassifikationen

Die Basisklassifikation (BK) unterscheidet sich von anderen bibliothekarischen Klassifikationssystemen wie der Regensburger Verbundklassifikation (RVK), der Dewey Decimal Classification (DDC) oder der Universal Decimal Classification (UDC) insbesondere durch ihre vergleichsweise grobe Struktur und die konsequente Konzentration auf die wesentlichen Sachaspekte einer Publikation.

Die BK zeichnet sich damit insbesondere durch ihre Übersichtlichkeit, vergleichsweise geringe Komplexität und konsequente Konzentration auf fachliche Sachaspekte aus. Gegenüber stärker ausdifferenzierten Klassifikationssystemen steht weniger eine möglichst detaillierte Abbildung sämtlicher Aspekte als vielmehr eine klare, einheitliche und nachnutzbare Inhaltserschließung im Vordergrund.